Donnerstag, 15. April 2010

GPS Koordinaten aus EXIF Daten in Google Earth anzeigen

Kameras mit GPS speichern in den EXIF Daten der Fotos die entsprechenden Koordinaten ab. Sehr praktisch, da man anschliessend genau weiss wo das Foto entstanden ist.

Unter Windows liest man die EXIF Daten aus, indem man mit der rechten Maustaste auf das Bild klickt und dann "Eigenschaften" -> "Details" wählt. Die Längen- und Breitengrade sind nun ebenfalls hier aufgeführt.




Schön wäre es nun natürlich, wenn man die Koordinaten direkt anklicken könnte und die Position in Google Earth betrachten könnte. Genau diese Möglichkeit bietet der kostenlose Bildbetrachter Faststone Image Viewer. Nebst dieser tollen Möglichkeit, hat dieser Betrachter auch sonst sehr viel zu bieten. Sämtliche Features und Download unter www.faststone.org

Um sich nun die Position der GPS Daten in Google Earth anzuzeigen, öffnet man im entsprechenden Foto das "Historogramm" entweder über die rechte Maustaste oder mit der Tastenkombination "Ctrl" + "H".



Unter GPS sieht man nun einen Button mit Link zu Google Earth.

Freitag, 9. April 2010

Copy & Paste in Google Docs (Firefox) geht nicht mehr

Wenn Copy & Paste in Google Docs mit Firefox nicht mehr funktioniert, schafft dieses Addon Abhilfe: AllowClipboard Helper

Rattan Möbel von Beliani (Erfahrungsbericht & lästiger Spam)

Rattan Möbel im Internet zu kaufen ist so eine Sache. Auch ich habe schon meine schlechten Erfahrungen mit zwei Firmen gemacht (VGM Trading / 7 DAY AG)

Zu meinen Lounge-Möbeln wollte ich mir dieses Jahr noch einen passenden Esstisch kaufen. Gefunden habe ich wunderschöne Möbel auf ricardo.ch von der Firma Beliani bestehend aus einem rund 2 Meter langen Tisch, 8 Stühlen inkl. Kissen.

Auf beliani.ch wird dieser Tisch für CHF 1399.- verkauft (zzgl. Transportkosten). Im Vergleich zu diversen bekannten Gartencentern immer noch recht günstig.

Auf ricardo werden diese ebenfalls angeboten. Ich habe 6 mal mitgeboten und habe es dann endlich geschafft mir diese Möbel für CHF 900.- (zzgl. Transportkosten) zu ergatten. Ein Blick auf ricardo lohnt sich also!

Auf ricardo wird angegeben, dass die Möbel mitte Mai lieferbar sind. Nachdem ich vorausbezahlt hatte, wurde mir per eMail ein Link übermittelt unter welchem ich alle nötigen Angaben zur Lieferung machen konnte. Per eMail wurde mir bestätigt, dass die Möbel spätestens 14 Tage nach Zahlungseingang bei mir eintreffen würden. Also weit vor mitte Mai? Fünf mal habe ich per eMail angefragt welcher Liefertermin denn nun gelte. Eine Antwort blieb bis heute aus. Am Kundendienst muss man definitv noch arbeiten. Es kann nicht sein, dass eine Internetfirma nicht auf eMails antwortet!

Vor wenigen Tagen hat mich dann die Spedition angerufen und mir mitgeteilt, dass die Möbel am 8. April bei mir eintreffen! Die Lieferung erfolgt durch die Firma Camion Transport AG. Für CHF 14.- pro 10min wird einem geholfen die Möbel ins Haus zu transportieren. Sehr freundlicher Chauffeur.

Die Spannung stieg beim auspacken der Möbel. Bei der letzten Lieferung der 7 DAY AG fehlte ein Hocker, also war ich etwas nervös :) Aber alles war da! Das zusammenschrauben des Tisches war kinderleicht und allein zu bewerkstelligen. Lediglich das anheben der Glasscheibe muss man zu zweit machen (unbedingt auf der Seite anheben).

Die Qualität ist auf den ersten Blick gut, auch wenn es einige Verarbeitungsfehler hat. n einem Tischfuss war (wahrscheinlich durch den Transport) ein Metallteil etwas verbogen. Ein kleiner Schlag mit dem Hammer darauf brachte es jedoch wieder in die richtige Position. Nun bleibt nur noch zu hoffen, dass die Möbel nach dem Winter noch gleich schön sind wie jetzt. Update: ein Jahr später sind die Möbel immer noch schön.

Fazit: Beliani ist zu empfehlen, sofern man nicht den offiziellen Preis auf beliani.ch bezahlt hat, denn dort sind die Möbel meiner Meinung nach viel zu teuer.

Update: 10.11.2012
Beliani greift nach unlauteren Mitteln und verschickt Spam! Mehr dazu hier!

Erfahrungsbericht: Hotel Eden, Arosa

Am Osterweekend wollten wir 2 Nächte in Arosa verbringen. Das einzig freie Hotel war das Hotel Eden für stolze CHF 360.- pro Nacht. Wieso also nicht mal 2 Nächte in einem so tollen und teuren Hotel geniessen?

Der Slogan der Eden Homepage lautet: aussergewöhnlich! - wie wahr!

Bei der Ankunft holte ich mir zuerst mal eine Parkkarte. An der Reception teilte man mir mit, dass es vielleicht noch einen freien Parkplatz hätte und sonst müsste man halt warten bis einer frei würde. Zum Glück war genau einer frei, hätte ich sonst wirklich warten müssen bis ein Gast abreist? In den Parkplatz kam ich mit Müh und Not rein, da der Schnee nicht weggeräumt war...

Doch das war ja noch das kleinste Übel:

  • Mit den Bade- und Handtüchern konnte man sich den Rücken kratzen
  • Das Bett beinhaltete Brotkrümel vom Vorgänger (oder Vorvorgänger?)
  • Die Abgrenzung zum nächsten Zimmer auf dem Balkon war entfernt, so klopfte der Nachbar mitten in der Nacht ans Fenster und wollte ins falsche Zimmer
  • Der SPA und Fitnessbereich - wie ihn das Hotel bezeichnet - besteht aus einem kleinen Whirlpool und ein paar Geräten. Für das muss man extra nochmals CHF 15.- bezahlen
  • Im Hotel ist Rauchverbot. Im unteren Stock hat es extra für die Raucher eine Raucherbar, diese wird jedoch um 22 Uhr abgesperret - zum Glück rauche ich nicht
  • Das vom Hotel bezeichnete "legendäre Frühstück" war nicht schlecht, die Auswahl gross, jedoch war der Aufschnitt über eine Stunde vor Schluss schon ziemlich angelaufen, auch nachgefüllt wurde offensichtlich nichts
  • Die kalte Schokolade hatte Eiswürfel drin - vielleicht trinkt man das in Arosa so?
  • Die Tassen der Cappuccino's waren voll von Schokoladenflecken, welche man vor dem servieren vielleicht abputzen hätte können
  • Die schmutzigen Teller wurden nicht abgeräumt, auf unserem Tisch stapelten sich die Teller
  • Ich habe noch nie so einen schmutzigen Boden in einem Speisesaal gesehen
  • Ein Löffel im Speisesaal hatte Eierreste dran - soviel, dass man es beim auftischen eigentlich gar nicht übersehen kann
  • Unmittelbar vor dem Speisesaal hat man (wegen Ostern) zwei kleine Käfige mit Küken und Hasen platziert. Sicherlich nett für die Kinder, aber die Grösse der Käfige war schon eher etwas Tierquälerei
  • Die Krönung des Ganzen war dann noch die kostenlose Bumbum Musik der Hoteldisco. JEDE Nacht bis morgens um 6 Uhr. Das Zimmer vibrierte förmlich. Grundsätzlich kann ich immer schlafen, aber bei diesem Lärm war es fast unmöglich.
Positiv zu erwähnen ist das integrierte Restaurant, in welchem man aus diversen Gängen für pauschal CHF 65.- von jedem Gang soviel bestellen kann, wie man möchte. Die Speisen waren sehr schön angerichtet und wirklich köstlich. Eine Reservation ist unbedingt notwendig (auch im spanischen Restaurant).

Ich habe gelesen, dass das Hotel Eden in Kürze abgerissen und neu gebaut wird, ich denke die Eigentümer lassen es bis dahin einfach verrotten, ob das jedoch eine gute Werbung für den Namen Eden ist...?

Ich kann von diesem Hotel persönlich nur abraten - zumindest für diesen ungerechtfertigten Preis.

Samstag, 3. April 2010

3 Bildschirme an einem Notebook nutzen (VGA/DVI to USB)

Viele kennen sicherlich die Möglichkeit mit einem Notebook und einem externen Bildschirm diese zwei miteinander zu nutzen und so in den Genuss von zwei Bildschirmen zu kommen. Damit das arbeiten angenehm und ergonomisch vonstatten geht habe ich mir kürzlich eine Notebook-Halterung von Logitech gekauft: Notebook Riser für ca. CHF 20.-

Wäre es nicht manchmal von Vorteil nebst diesen zwei Monitoren noch einen zweiten "richtigen" Monitor als Drittmonitor nutzen zu können? Bei einem Notebook und nur einer Grafikkarte leider nicht machbar - dachte ich bis anhin, bis ich den HIS-HMULTIV / Multi View Adapter entdeckt habe (Kostenpunkt ca. 90.-).

Mit diesem Adapter lässt sich ein weiterer (sogar bis zu 6 weiteren!) Monitoren mittels USB 2.0 anschliessen. Unterstützt werden VGA und DVI Monitore bis zu einer Auflösung von max. 1680x1050 Pixel (meist bei 22" Monitoren üblich). Es gibt noch diverse andere Adapter, welche genau diesen Zweck haben.

Nach der Installation der mitgelieferten Treiber kann man die 3 Monitore über die Windows-Systemsteuerung ansprechen. Die Treiber brauchen lediglich ~3 MB RAM. Es sind auch Treiber für Mac mitgeliefert.


Ich gebe es zu - in meinem Büro sieht es mittlerweile aus wie in einer Kommandozentrale, aber praktisch ist es allemal mit drei Screens zu arbeiten! :)

Zu kaufen gibt es sowohl den Notebook Riser wie auch den VGA/DVI to USB Adapter in den meisten Internet-Shops. Mittels toppreise.ch wird man schnell fündig.